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Die 5 Geheimnisse erfolgreicher Führung

02.11.16 - Wir arbeiten mit einem systemischen Ansatz und Verständnis in unserer Beratung. Wie auch Sonja Radatz, Begründerin des Relationalen Ansatzes®, leitet seit 1998 das IRBW Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung in Wien (www.irbw.net), 2003 wurde ihr der Deutsche Preis für Gesellschafts- und Organisationskybernetik für ihr Lebenswerk verliehen, die zum Thema Führung einfache und spannende Aspekte aufzeigt.



 

Darf Führung einfach sein? Ja, sie darf – und wie! Meine Erfahrung zeigt: Mehr als diese 5 Punkte brauchen Sie in der Führung nicht beachten, um erfolgreich zu sein.

1. Klare Rahmenvorgabe

Keine Zielvorgaben, sondern eine klare Verantwortung – das ist aus meiner Sicht der Start in die erfolgreiche Führung. Ein Rahmen ist jeden Tag voll auszufüllen bzw. einzuhalten. Ein Beispiel: Bei 500 Kunden sichern, dass diese nur beim eigenen Unternehmen kaufen.

2. Freiheit im Weg der Ergebniserzielung
Der Mitarbeiter kann seinen Weg der laufenden Ergebniserzielung frei gestalten. Allerdings tut die Führungskraft meiner Erfahrung nach recht gut danach, den/die MitarbeiterIn als Sparringpartner bei der laufenden Konzeptgestaltung und –optimierung zu unterstützen …


3. Ergebnisprüfung – mindestens monatlich

Mindestens einmal pro Monat sollte die Rahmeneinhaltung/Ergebniserzielung auch geprüft werden. Und wenn die Ergebniserzielung negativ ausfällt? Dann gibt es Konsequenzenmanagement: Die Prüfung erfolgt dann öfter – jede Woche, jeden Tag … und die Führungskraft unterstützt den Mitarbeiter verstärkt bei der Konzeptgestaltung.


4. Konsequente Arbeit an Standards

Anstatt Regeln zu entwerfen, die „befolgt werden müssen“, geht es darum, zu entdecken, was in der täglichen Arbeit des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin schon ausgezeichnet funktioniert. Und das wird aufgeschrieben, multipliziert, weiter gegeben …


5. Selbstläufer-Gestaltung

Anstatt jeden Tag „das Chaos abzuarbeiten“, werden die Verantwortungsthemen des Mitarbeiters geplant – mit dem Ziel, mehr Freiraum für den Mitarbeiter rauszuholen. Wofür das gut sein soll? Nicht, um „dann mehr von ihm zu verlangen“ – sondern um ihm Zeit zu geben, über die Weiterentwicklung des Bereichs nachzudenken. (Radatz, Sonja 2013; www.irbw.net)


Kategorie: personal, unternehmen, zukunft